Dieter Happel


D

as mit der Musik begann kurz nach der Geburt 1961.



Jahr für Jahr fand ich ein
neues Instrument unter dem Weihnachtsbaum.

Ob Gitarre, Flöte, Orgel oder Trommel, alles wurde intensiv ausprobiert und auseinandergenommen.



Z

um 10. Geburtstag gab es dann endlich die goldene Trompete und eine Mitgliedschaft im Blasorchester. Hurra!



Die erhoffte Blitzkarriere blieb aus!



S

o gründete ich 1974 ohne die Trompete, aber mit Freunden und meinem neuen Instrument, dem E-Bass, die Band "Bunnies".
Es dauerte nicht lange und die ersten Erfolgserlebnisse stellten sich ein. Schallplattenaufnahmen und zwei Singles waren der krönende Abschluss eines wilden Teenager-Lebens.
Auch jetzt, nach fast 35 Jahren, immer noch unvergessen, wie die Restbestände der "Bunnies"-Singles in meinem Keller.



E

s folgte die Zeit
der musikalischen Findung. Bandnamen wie:
"Fame", "Molly Norend Band",
"Golden Swing Big Band"
oder "Oldie GmbH" standen für unterschiedliche Musikrichtungen.



M

it dem Spaß am vielstimmigen Gesang, entstand 1987 die Band "Candles". Nationale und international Auftritte, sowie
TV- und Radiosendungen folgten.
Nach der Veröffentlichung der letzten CD "Falsche 50er", trennte sich die regionale Kultband
nach fast 15 Jahren.
Heute ist die Band wieder in Originalbesetzung zu hören.



E

in unverhofftes Schauspieldebut, 1999 im Musical "Annie",
weckte eine ganz neue Lust.
Geprägt durch jahrelangen Jazztanz die klassische Gesangsausbildung und den Spaß am Entertainment rückte die Person "Dieter Happel"
in den Vordergrund.
Auftritte als Gastsänger bei Konzerten und Bands, sowie ein eigenes Solo- und Duettprogramm wurden Bestandteil eines facettenreichen musikalischen Lebens.



B

licke ich nun auf die vergangenen Jahre zurück, kann ich stolz und zufrieden sagen:
Aus kleinen Bands wurden große Big Bands, aus Schallplatten wurden CDs, aus Übungsräumen wurden große Bühnen und aus einer anfänglichen Laune wurde eine große Leidenschaft.



I

ch hoffe diese Leidenschaft auch an meine Kinder Isabell, René und Steffen weitergeben zu können.